Markus Schmitt

Foto: privat

Markus Schmitt, 1965 in München geboren, studierte Komposition an der Münchener Musikhochschule bei Wilhelm Killmayer und Hans-Jürgen von Bose. Wichtige künstlerische Anregungen verdankt er auch dem Kontakt mit Hans Werner Henze, seinen Klavierstudien bei Ansgar Janke und nicht zuletzt dem intensiven Austausch mit zahlreichen Komponisten und Interpreten seiner Generation. Als Kurator und Festivalleiter des aDevantgarde Festivals für Neue Musik setzte Schmitt immer wieder wichtige Impulse.

Sein Œvre umfasst Vokal- und Kammermusik, Orchester- und Bühnenwerke, darunter die  für die Münchener und Zürcher Opernfestspiele 2001 entstandene Kammeroper „aiaia“ oder die Bühnenmusik zu Dieter Dorns Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“ am Bayerischen Staatsschauspiel. Weitere musikdramatische Werke waren an der Kammeroper Rheinsberg, am Theater Osnabrück, sowie an der Staatsoper Kassel zu hören.

Markus Schmitt wurde vielfach ausgezeichnet, trat als Gastkomponist auf renommierten Festivals auf und war unter anderem Stipendiat der Deutschen Akademie „Villa Massimo“ und des „Deutschen Studienzentrums“ in Venedig.

Er lehrt am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Eine Portrait-CD mit ausgewählten Kammermusik- und Vokalwerken liegt bei Cavalli Records vor.

„Markus Schmitts Musik kennt keine Angst vor dem, was die Engländer als „Paraphernalia“, und wir als „Sammelsurium“ bezeichnen. Mit einem genauen und liebevollen Blick vor allem für das skurrile Detail sammelt Schmitt Dinge aller Arten und bringt sie auf aufregendste Weise zum Klingen… Es ist die Erzählung und das zu Erzählende, was bei ihm im Mittelpunkt steht, daher kann er auch Pygmäengesänge und Wolkensteinsche Kadenzen so unangestrengt zu einer eigenen Tonsprache formen…“ (Moritz Eggert)

Werke im Musikverlag V. Nickel

Kammermusik

Klaviermusik

Musik für Ensemble

Musik für Singstimme

Markus Schmitt und Julius Berger (Foto: Verlag)